„Ich habe mir einen Tomaten-Timer bestellt. Warum sollen 25 Minuten zu wenig sein?“

Im letzten LernOS-Circle-Meetup wurde ich zur Pomodoro-Technik gefragt.

Cirillo’s Methode aus den 80ern propagiert effektives Arbeiten in Timeslots:
🍅 Tagesaufgaben verschriftlichen und in 25-Minuten-Slots einteilen
🍅 Timer auf 25 Minuten einstellen
🍅 jeweilige Aufgabe 25 min bearbeiten
🍅 5 Minuten Pause genießen
🍅 4x wiederholen und dann statt 5 Minuten eher 10-20 Minuten Pause

Ich habe mich noch nie dafür erwärmen können, weil Aufgaben sich kaum in ein einheitliches Raster zwängen lassen. Auch wirkt das Klingeln des 🍅Tomaten-Timers nicht erleichternd, sondern kommt einer Störung im Großraumbüro gleich.

Auch wenn ich an den Sägezahneffekt denke, möchte ich Mehraufwand durch Störungen vermeiden. Selbstgewählte Störungen wie dieser Timer gehören dazu. Zumal Termine und Meetings ohnehin bereits zahlreiche Endpunkte markieren.

Vor allem für kreative Aufgaben halte ich die Methode daher für ungeeignet. Für Genauigkeitsaufgaben werde ich es mal testen, jedoch eher mit 50 – 40 – 30 – 20 Minuten-Zyklen.

Was haltet ihr von der Pomodoro-Technik?

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